19.04.2015 Mieterbeirat wurde über die Portfolio-Analyse in Kenntnis gesetzt

Hallo Nachbarn,

uns hat zwischenzeitlich eine Einladung  der Stiftungsverwaltung erreicht, die wir am Montag den 13.04.15 wahrgenommen haben.

Vorab gab es aber noch ein persönliches Gespräch, in dem beide Seiten noch mal Stellung genommen haben, bezüglich unserem Bericht auf der Internetseite vom 14.03.15. Hier haben wir festgestellt, dass sich durch die zeitliche Abfolge der Termine von Verwaltung, Stadtrat und Mieterbeirat und nicht ausreichenden Informationen, es zu einem Missverständnis zwischen Mieterbeirat und Stiftungsverwaltung kam. Nach wie vor hat der Mieterbeirat jederzeit in der  Stiftungsverwaltung einen Ansprechpartner.

Die vor einem Jahr verabredete Zusage der Stiftungsverwaltung, den Mieterbeirat über die Portfolio-Analyse für die Klävemann-Stiftung durch die Firma iwb zu informieren, hat Anfang letzter  Woche stattgefunden.

Das Gutachten der Firma iwb umfasst mehrere  Aufgaben, Tätigkeiten und  Ansätze zu Modernisierungsmodellen.  Auch die gegenwärtige und zukünftig zu erwartende finanzielle Situation wird in diesem dargestellt.

Die in dem Pressebericht erwähnten 19,8 Mio Euro Sanierungsbedarf sind Kosten, die in den nächsten 15 Jahren umgesetzt werden sollen. Laut Gutachten umfasst es u.a. die Sanierung der Bäder, Elektroanlagen und Heizung, sowie die Wärmedämmung. Ein Großteil entfällt auf die MFH.

Ein zeitlicher Verlauf indem Einnahmen und Kosten gegenübergestellt wurden, drückte aus, das es in den kommenden Jahren nicht mehr abwegig ist, dass bei nicht Handeln,  die Stiftung einer Insolvenz unterliegen könnte. Für das Jahr 2014 wird allerdings ein Überschuss von 170.000€ erwartet. Im Gutachten wird der Stiftungsverwaltung dahingehend dringend angeraten, die Mieten zu erhöhen. Ob, wie und in welcher Form steht derzeit noch nicht fest. Auch die Satzung der Klävemann-Stiftung muss hierzu angepasst werden. Der nächste Schritt dem Stadtrat das historische Gutachten vor zustellen, ist  bereits in der vergangenen Woche erfolgt. Es wurde in Auftrag gegeben, um die Angaben aus den Testamenten in einen zeitlichen Kontext aufzuzeigen und Anhaltspunkte zu liefern, um eine „moderne“  Satzung zu gestalten. Es ist vorgesehen, dass der Mieterbeirat in diesen Verlauf einbezogen wird.

Viele Grüße Ursel

 

 

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